Fasten in der Karwoche
Kultivieren, was mich stärkt

- Foto: Kloster Donndorf
- hochgeladen von Sylke Schröder-Kolata
Christen wissen, dass das Fasten in der Passionszeit nicht bloß eine Sache des Körpers ist. Geist und Seele sind in dieser Zeit empfänglicher denn je - auch für erstrebenswerte Veränderungen. So ist es kein Zufall, dass die Ländliche Heimvolkshochschule Thüringen e. V. (Kloster Donndorf) einen besonderen, 6-tägigen Fastenkurs am Ende der Passionszeit anbietet. Als Begleitprogramm dient das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Diese, an der Universität Zürich entwickelte Selbstmanagmentmethode kann helfen, unbewusste Bedürfnisse aufzuspüren und mit bewussten Motiven zu verbinden. Das ist die Voraussetzung, um Veränderungsprozesse - ob persönliche oder berufliche - kraftvoll zu gestalten. Mit dem ZRM lassen sich Verhaltensmuster lösen, die inneres Wachstum bremsen und solche fördern, die einem Menschen zu wahrer Fülle verhelfen. Die Referentinnen Sylke Schröder-Kolata (Fastenleitung) und Doris Voll (ZRM) achten in diesen vorösterlichen Fastentagen in besonderer Weise auf den Gleichklang von Körper (Fasten und Bewegung), Geist (ZRM und Vorträge) und Seele (Ruhe und Kontemplation). Während dieser Zeit haben die Fastenden Gelegenheit, die reizvolle Landschaft des Naturschutzgebiets "Hohe Schrecke" zu erkunden, sich Zeit für Gespräche zu nehmen, Erfahrungen auszutauschen und das Wissen zur Körperphysiologie zu erweitern. Der Fastenkurs beginnt am Freitag, dem 11. April 2025 um 16:30 Uhr und endet am Mittwoch vor Ostern, dem 16. April 2025 gegen 11:30 Uhr mit dem Zelebrieren des gemeinsamen Fastenbrechens.
Autor:Sylke Schröder-Kolata |
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