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Braunkohle-Abbau
Kirche am Abgrund

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- Jahrzehnte nach Ende des Braunkohle-Abbaus hatten die Bergbau-Hinterlassenschaften tragische Folgen: Beim Erdrutsch in Nachterstedt am 18. Juli 2009 wurden eine Frau und zwei Männer unter den Erdmassen begraben. Eine Böschung mit einem Doppelhaus und einer Haushälfte rutschten in den Tagebausee ab.
- Foto: epd-bild/Maike Glöckner und epd-bild/Rolf Zöllner (Bild unten)
- hochgeladen von Online-Redaktion
Braunkohle – sie ist Fluch und Segen gleichermaßen. Dörfer wurden abgebaggert, Kirchen verschwanden und Einwohner verloren ihre Verwurzelung. Doch, wo Menschen dem Sog gut bezahlter Arbeit folgten, entstand auch neues geistliches Leben.
Von Uwe Kraus
Runstedt, Blumroda, Görnitz, das alte Edderitz und Rüben, Magdeborn, Kleinkayna, Gehüfte, Döbern, Eythra und Gruna, diese und viele weitere Orte finden sich nur noch in der Erinnerung zahlreicher Menschen oder auf alten Landkarten. Sie wurden abgebaggert, abgerissen, verschwanden unter Abraumhalden. Devastierung nennen die Fachleute diese Ortsverlagerung als Auswirkung des Braunkohlebergbaus.
Autor:Uwe Kraus |
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