Ruhepausen
Unterbrechung der Rastlosigkeit

- Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.
Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe
Obersee beim Königssee im Berchtesgadener Land - Foto: André Poppowitsch
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Gerade im Sommer dient der Urlaub dazu, sich vom Alltag zu erholen. Doch auch tägliche Pausen sind wichtig. Was die Bibel zur Ruhe sagt, erklärt unser Autor.
Fragt mich eine Nachbarin: „Gibt ja bald Ferien. Ich fahre wieder nach Spiekeroog, Haus Wolfang. Da hab ich meine Ruhe. – Wie, Pastor Wischnath, denkt Gott eigentlich über Ruhezeiten? Ich bin hier in Gütersloh – pietistisch geprägt – so aufgewachsen, dass Pausen Müßiggang sind und immer etwas getan werden musste.“
Da schlage ich meine Bibel auf, nehme eine Wortkonkordanz – eine Auflistung der einzelnen Wörter – zur Hand und stelle fest, dass für „Ruhe“ im Alten Testament (hebräisch) und im Neuen Testament (griechisch) viele verschiedene Wörter gebraucht werden. Dadurch kann das Wort „Ruhe“ in der Bibel nicht gezählt werden.
Autor:Online-Redaktion |
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